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Jahresrückblick

Fachstelle Kind – Jugend – Familie FKJF

Fachstelle Kind – Jugend – Familie FKJF

Schulsozialarbeit (SSA)

2024 war ein herausforderndes Jahr für die SSA. Der steigende Bedarf durch gesellschaftliche und demografische Entwicklungen prägte die Arbeit. Die Anzahl und Komplexität der Beratungsgespräche stieg merklich an, bedingt durch höhere Schülerzahlen und grössere Sensibilisierung für psychosoziale Themen. Dies führte zu längeren Begleitungen, mehr Ressourcenbedarf und Engpässen. Anfragen konnten teils nur mit Wartezeiten bearbeitet werden, und die Präventionsarbeit in Klassen musste oft zurückgestellt werden.

2024 nahm die physische und psychische Gewalt durch Erziehungsberechtigte zu, was spezialisierte Ansätze erforderte. Zudem zeigte sich ein erhöhter Bedarf an der Förderung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen, ausgelöst durch Digitalisierung, veränderte Familienstrukturen und soziale Isolation.

2024 zeigte die zentrale Bedeutung der SSA. Die steigende Komplexität und Anzahl der Fälle betonen ihre Relevanz. Für 2025 wurde eine Personalaufstockung budgetiert, um Wartezeiten zu reduzieren und die Präventionsarbeit zu stärken. Ziel ist es, Einzelfall- und präventive Arbeit nachhaltig zu fördern. Mit diesen Massnahmen ist die SSA gut aufgestellt, um künftige Herausforderungen zu meistern.

Erziehungs- und Jugendberatung (EJB) & Familienwerk

Im Jahr 2024 wurde bei der EJB ein erhöhter Bedarf aus den umliegenden Gemeinden mit Leistungsvereinbarungen festgestellt. Bei den Jugendlichen standen insbesondere Themen wie Selbstregulation, Berufswahl und der Umgang mit anspruchsvollen persönlichen Situationen im Vordergrund.

Bei den Erziehungsberechtigten dominierten Themen wie Konflikte im Familiensystem sowie der Umgang mit digitalen Medien. Ein Grund für diese Herausforderungen könnte in den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen liegen und erfordert gezielte Unterstützung.

Im kommenden Jahr plant die EJB die Durchführung von vier Elternabenden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie der Beziehungsaufbau und der Erhalt der Beziehung zwischen Erziehungsberechtigten und ihren Kindern, insbesondere in Konfliktsituationen, gelingen kann. Ziel ist es, praxisnahe Impulse für den familiären Alltag zu bieten.

Offen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (OAKJ)

Das Jahr 2024 stand für die OAKJ im Zeichen des Wandels. In der Offenen Jugendarbeit (OJA) und der Offenen Arbeit mit Kindern (OAK) wurden zentrale Positionen neu besetzt. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen konnte die Arbeit reibungslos fortgesetzt werden.

Die Ferienpassangebote der OAKJ erfreuten sich großer Beliebtheit. Ein abwechslungsreiches Programm deckte die vielfältigen Interessen von Kindern und Jugendlichen ab. Als krönender Abschluss findet jeweils das Jugendopenair statt, das von der OJA organisiert wird. In Zusammenarbeit mit der Schule für Musik und weiteren Partnern bot der Event Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Bühne, um ihre Talente vor großem Publikum zu präsentieren. Die positive Resonanz der Teilnehmenden und Besuchenden war überwältigend und ein großer Antrieb für das gesamte Team. Der Jugendtreff wurde im Jahr 2024 durchschnittlich von 15 bis 70 Jugendlichen pro Öffnungstag besucht, wobei der Anteil der Mädchen bei etwa 30-40 % und der der Jungen bei 60-70 % lag. Der Kindertreff verzeichnete zwischen 10 und 25 Besucher*innen pro Tag, mit einer ausgewogenen Geschlechterverteilung.